Geschichte des Berggasthaus

Bewegende Momente im Herzen der Dolomiten

Bis zum
I. Weltkrieg
war Pederü lediglich ein Umschlageplatz zu den Almen von Fanes, Sennes und Fodara vedla.
Während des
I. Weltkrieges
wuchs Pederü zu einem Dorf heran mit Handwerkern, Wasserreservoir, Lazarett und Friedhof. Um die Hütten und Lager aufzubauen, rodeten die Kaiserjäger jede Menge Bäume. Seilbahnen und Telegraphenlinie wurden errichtet und erreichten von hier die Dolomitenfront
In den 20er
JahrenPederü '20
hat Angelo Pisching vom Staat die Erlaubnis erhalten, die Baracken niederzureißen und Holzkohle daraus zu machen. Nur die Offiziersbaracke und ein nebenstehendes Gebäude blieben stehen.
Die Offiziersbaracke wurde zur Schutzhütte umfunktioniert und die andere Hütte als Stall, Magazin und Lager genutzt.
Im Jahr 1935wurde die Holzhütte abgetragen und ein Rohbau mit Steinmauern begonnen.
nach dem II.
Weltkrieg (1945)
stellte Adolf Pisching (de Candido), Sohn des Angelo, die Hütte fertig.
1946
Pederü '40
heiratete Adolf seine Frau Ida und die Hütte öffnete ihren Ausschank.
1953Pederü '50wurden erste Zimmer ausgebaut und vermietet.
1959wurden ein Speisesaal und ein E-Werk errichtet, damit die Hütte auch elektrischen Strom hatte. Wenn kein Wasser floss, wurde ein Dieselaggregat eingesetzt.
1960 und 1966wurden jeweils Zimmer dazu gebaut.
1974 wurde die Hütte neuerdings renoviert und auch das E-Werk neu errichtet.
ab 1975Pederü '90war Pederü sommer wie winters für Gäste und Besucher geöffnet.
2010
aussen-sommer-tag
standen die letzen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten sowie die Errichtung einer Pelletsanlage an. In den Sommermonaten ist das Gasthaus Pederü damit energieautonom und ökologisch vorbildhaft. Im Winter wird durch die Pelletsanlage umweltschonend geheizt. Das E-Werk liefert im Winter leider keinen Strom, dieser wird dann über eine Leitung von St. Vigil vom Energieanbieter bezogen.